Kreinitz, 19.06.2016, von Martin Werner

Der Landkreis Meißen hält zur Katastrophenabwehr unter anderem zwei Löschzüge Wasserversorgung vor.

Diese beiden Löschzüge aus Gröditz und Moritzburg sammelten sich Freitagabend, den 17.06.2016 am Rasthof "Dresdner Tor", dort trafen sie auf die Fachgruppe Wasserschaden Pumpen des THW Ortsverband Borna. Gemeinsam verlegte der Marschverband dann in den THW Ortsverband Riesa.
Im Bereitstellungsraum im THW Ortsverband Riesa angekommen, wartete der Verpflegungstrupp der Fachgruppe Logistik des THW Ortsverband Kamenz bereits mit der Abendversorgung für alle Kameraden. Mit dem Einrichten des Nachtlagers, ging der Anreisetag bei einem gemeinsamen Kameradschaftsabend zu Ende.
Nach einem gemeinsamen Frühstück am Samstagmorgen, den 18.06.2016 wurde der Marschverband um eine Bergungsgruppe und die im Aufbau befindliche Fachgruppe Wasserschaden Pumpen des THW Ortsverband Riesa erweitert, neu zusammengestellt und verlegte an die Einsatzstelle nach Kreinitz.
Dort angekommen wurden Einsatzabschnitte der Feuerwehr und des THW gebildet, um den angenommenen Waldbrand gemeinsam zu bekämpfen.
Die Fachgruppe Wasserschaden Pumpen des THW Ortsverband Borna, unterstützt durch die Fachgruppe Wasserschaden Pumpen des THW Ortsverband Riesa, entnahm mittels Tauchpumpen Wasser aus der Elbe, legte es der THW Grosspumpe aus Borna in einem Faltbehälter vor und stellte es den beiden Feuerwehr Löschzügen aus Gröditz und Moritzburg in Pufferbehältern als Löschwasser zur Waldbrandbekämpfung zur Verfügung.
Parallel dazu errichtete eine Bergungsgruppe des THW Ortsverband Riesa eine Schlauchbrücke in "L-Form" über 2 Wirtschaftswege, welche zwingend freigehalten werden mussten. Über diese Schlauchbrücke wurde durch die beiden Löschzüge das Löschwasser bis zum Waldbrand verteilt.
Ziele der gemeinsamen Ausbildung waren; der Aufbau einer Wasserversorgung aus offenem Gewässer, die Löschwasserverteilung über eine längere Wegstrecke, das Zusammenarbeiten unterschiedlicher Katastrophenschutzeinheiten, sowie die Ausbildungsführung mittels Digitalfunk.

Die unmittelbare Auswertung durch die Ausbildungsleitung bestätigte das Erreichen der Ausbildungsziele noch vor Ort.

Wir bedanken uns organisationsübergreifend bei allen direkt und indirekt beteiligten, ehrenamtlichen Einsatzkräften, den THW Ortsverbänden Borna und Kamenz für die Unterstützung und Versorgung aller Kräfte und insbesondere bei Kamerad M. Kessner, welcher als Organisator und Verbindungsperson zwischen Feuerwehr und THW diese gemeinsame Ausbildung ermöglichte.


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